Tourbillion Uhren - Luxus fürs Handgelenk
Francois Rotier Tourbillon Uhren - Wissenswertes über Tourbillon Uhren:
Das Tourbillon ist eine besondere Vorrichtung (meist) in Armband- und Taschenuhren, um einen Fehler der Ganggenauigkeit aus dem Schwerkrafteinfluss auszugleichen. Um Lageveränderungen einer Taschenuhr (und die daraus folgende Gangungenauigkeit) aufzuheben, erfand Abraham Louis Breguet (1747 - 1823) um 1800 das Tourbillon. Bei diesem wird das Ankerrad, der Anker und die sogenannte Unruh auf einer kleinen Platte in einem Drehgestell, einem auf der Welle des Sekundenrades sitzenden Käfig, verbaut. Der Sekundentrieb wird von unten an das Drehgestell geschraubt und fest auf der unteren Platine verbaut. Das Drehgestell, in dessen Mitte die Unruh genau über der Welle des Sekundenrades schwingt, dreht sich um das festgeschraubte Sekundenrad. Dabei läuft der Trieb des Ankerrades auf diesem ab. Wenn sich also das Sekundenrad einmal pro Minute dreht, macht das Tourbillon (die Platine) diese Drehung mit. Dadurch treten Lagen- oder Schwerpunktfehler nicht mehr auf oder werden einmal in der Minute (abhängig von dem Tourbillon) ausgeglichen. In den letzten etwa 200 Jahren wurden gerade mal etwa 700 Tourbillons gebaut, da diese als sehr schwierig zu bauen gelten. Aus diesem Grund sind Tourbillon-Uhren teuer und sehr begehrt. Die Einstellung einer Tourbillon-Uhr erfordert ein hohes Maß an Fachkenntnissen und Sorgfalt.
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