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Junkers Uhren
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Junkers Uhren im Bauhaus-Stil

« Junkers Uhren sind eng verwoben mit dem sogenannten Bauhaus »

Denn bereits der Namenspate der renommierten deutschen Marke war es. Editionen, die sich ausschließlich dem zurückhaltenden Charme klassischer Bauhaus Uhren widmen, sind daher mehr als an der Zeit – zumal 2017 das Jahr der Vintageuhren zu werden verspricht.

Ein Uhrenklassiker

Bauhaus Uhren gehören zu den typischen Vintageuhren: In keiner Kollektion mit Retro-Anspruch dürfen Modelle im Design der 1920 und 30er fehlen. Oft springt bei diesen Modellen auf den ersten Blick vor allem eines ins Auge. Die Gestaltung ist von solch einem Minimalismus geprägt, dass sich ein umfassend ruhiger Gesamteindruck bietet. Aber ist diese Zurückhaltung schon „Bauhaus“? Den meisten Uhrenliebhabern erscheint der Begriff vage vertraut. Viele wissen, dass es sich um eine Stilrichtung handelt. Was aber verbirgt sich dahinter, das selbst den großen Techniker Hugo Junkers dazu animierte, die Bauhausästhetik in alle seine Entwürfe einfließen zu lassen?

Junkers Bauhaus Uhren

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder…“

„… sondern macht sichtbar.“ So der renommierte Schweizer Bauhaus-Künstler und -Lehrer Paul Klee. Das umschreibt im Grunde schon alles Wissenswerte zum Stil, unabhängig ob es auf Vintageuhren Bezug nimmt oder auf Gemälde und Zeichnungen, Architektur und Innenausstattung oder bildende Kunst. Der Anspruch bleibt immer, äußere Formen zu einfachen Mustern zu abstrahieren, um das dahinter Stehende in den Vordergrund zu rücken. Während frühere Kunstgattungen also vor allem das Schöne um der Schönheit Willen abbildeten, reduziert sich im Bauhaus-Stil der optische Eindruck so weit, dass er Raum freigibt – beispielsweise für das Anknüpfen eigener Sichtweisen. So auch im Design: Die extrem puristischen Uhren drängen sich nicht auf, sie unterstreichen mit ihrer uneingeschränkten Eleganz das Gesamtkunstwerk des Trägers und gewähren ihm die Freiheit zahlreicher Kombinationsmöglichkeiten.

 Junkers-Werke
Junkers-Werke | @ BArchBot / wikipedia.org

Rückblick

Tatsächlich war das eigentliche Bauhaus, von dem die Gattung ihren eigenartigen Namen bezieht, eine Kunstschule, die 1919 in Weimar von keinem geringeren als dem Mitbegründer des modernen Architektur ins Leben gerufen wurde: von Walter Gropius. Die Einrichtung brachte mit der Verbindung von solidem Handwerk mit der Welt der Kunst etwas völlig Neues hervor. Bestand hatte sie – wie so Vieles – nur bis zum Machtantritt der Nationalsozialisten 1933. Seinen Samen streute es allerdings ins 20. Jahrhundert und prägt bis heute weltweit die modernen Strömungen aller Arten von Kunst und Design. Allen sind recht eindrückliche äußere Erkennungsmerkmale gemein – und das trotz der so betonten Schlichtheit. Ebendiese Zurückhaltung stilisiert sich zu einem per se unsichtbaren Detail, das dennoch dominiert: Minimalismus. Kompromisslos klare Linien beherrschen. Dazu kommen geometrische Muster, eindeutige – entweder absolut leuchtende oder völlig neutrale – Farben und der unbedingte Verzicht auf jegliche Art von Schnörkel.

Junkers Uhren: Verschmelzung von Kunst und Handwerk

Das Bauhaus Design darf somit, trotz zahlreicher verschiedenartiger internationaler Einflüsse, als „Made in Germany“ gewertet werden. Auch die edlen Junkers Uhren können mit diesem Siegel kokettieren, denn alle Modelle werden seit der Gründung 1997 in der Bundesrepublik gefertigt und sind somit hochwertige deutsche Uhren. Der Schnittpunkt mit der geschichtsträchtigen Stilrichtung liegt aber nicht unbedingt in der Nationalität, als vielmehr in einer Persönlichkeit begründet: Hugo Junkers.

Hugo Junkers 1920
Hugo Junkers 1920 | ©Materialscientist / wikipedia.org

Hugo Junkers

Das Technikgenie ließ sich zutiefst von moderner Designkunst begeistern und liebte die expressionistische Malerei. Daher verwundert es nicht, dass er fruchtbare Beziehungen zu den Künstlern der Dessauer Bauhausbewegung – man war im Jahre 1925 von Weimar nach Dessau umgezogen – knüpfte. Neben dem bereits eingangs erwähnten Paul Klee war auch der unter Uhrenfreunden nicht unbekannte Max Bill Teil dieser Verbindung, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunst und Technik anstrebte. Max Bill sollte sich in der Folge durch die Kreation von ausgesprochen puristischen Zifferblättern für Armband- und Wanduhren einen Namen machen, während Hugo Junkers natürlich durch Flugzeug- und Motorenbau (in seinem ebenfalls in Dessau situierten gleichnamigen Flugzeugwerk) bekannt wurde. Dank seiner Zuneigung zur künstlerischen Avantgarde entschloss sich der Ingenieur, die ästhetischen Ansprüche des Bauhaus Designs auch in seine flugfähigen Kunstwerke einfließen zu lassen.

Hugo Junkers zu Ehren kreierte das gleichnamige Label eine eigene Kollektion edler Uhren im unverkennbaren Stil des Bauhauses. Grundsätzlich stehen alle Ausführungen des Herstellers für präzise Technik, wie sollte es bei diesem Namensgeber auch anders sein. Optisch hüllen sich sämtliche Zeitanzeiger in Zeitlosigkeit, die von eleganter Zurückhaltung bestimmt wird. Mit der Edition schicker Bauhaus Uhren für geradlinige Ladys und klar strukturierte Gentlemen findet der ausdrucksstarke Minimalismus seinen Höhepunkt.

Aktuelle Bauhaus Uhren von Junkers

Es gibt sie quarzgesteuert, in Automatik oder mit Handaufzug. Das Farbspektrum bewegt sich zwischen Schwarz, Braun sowie Silber bis Grau und natürlich edlem Gold. Eine kleine Sensation beherbergen die Damenmodelle der Lady Reihe: In aller Zurückhaltung dürfen sich ein paar vereinzelte Kristallsteinchen einschleichen. Ansonsten verkörpert die Kollektion alles, um nicht nur Max Bill, Hugo Junkers und Walter Gropius, sondern auch alle weiteren Freunde der gestalterischen Ästetetik in Verzückung zu setzen!

Junkers Bauhaus Lady Damenuhr 6073-1

Junkers 6073-1Die funkelnde Sensation verteilt sich auf ganze fünf Kristalle, die auf dem Zifferblatt in Form zweier sich mittig kreuzender Linien angebracht sind. Wegen dem Zugeständnis an ein verstohlen feminines Glitzern, gerät die geometrisch geordnete Struktur also mitnichten ins Wanken, im Gegenteil: Sie wird, wie durch kleine Scheinwerfer, perfekt in Szene gesetzt. Das Rampenlicht darf sich die 6073-1 Damenuhr – ebenso wie alle sonstigen Vertreterinnen der Kollektion – mit Recht gönnen: unter dem ansonsten natürlich äußerst schlicht gehaltenen weißen Zifferblatt ruht ein ETA F06.111 Swiss Made Quarz-Uhrwerk. Dieses umfasst ein hochwertiges Edelstahlgehäuse mit speziell gewölbtem Hesalitglas. Das schwarze Lederarmband gibt sich den Anschein einer schlichten Textiloberfläche. Bewegung bringen die goldfarbenen Zeiger in das durch und durch elegante Gesamtbild.

Junkers Bauhaus Automatikuhr 6056M-5

Junkers 6056M-5Dieses edle Modell unterscheidet nicht zwischen Herren und Damen, wenngleich es auf den Steinbesatz verzichtet. Stattdessen steht das „Sichtbarmachen“ hier noch stärker als pure Bühne für die dahinterliegende Kunst zur Verfügung. Bei der 6056M-5 besteht diese in einem mechanischen ETA 2824-2 Automatik-Uhrwerk, Swiss Made mit 25 Steinen. Selbstverständlich ist die Unterseite mit einem für Automatikmodelle typischen Glasboden versehen. Das Zifferblatt liegt unter Hesalitglas und hüllt sich in dezentes Beige. Davon heben sich die schwarzen Indizes praktisch ab, grüne Leuchtpunkte unterstützen die klare Struktur. Abgerundet wird das reduzierte Design von der umlaufenden Sekundenanzeige, dem Datum auf 3-Uhr sowie einem kühl silbernen Edelstahl Meshband.

Moderne Kunst: Junkers Uhren im Bauhausstil

Die markanten Zeitanzeiger aus dem Hause Junkers können tatsächlich als kleine Kunstwerke gelten. Sie erfüllen Paul Klees Definition des Gedanken hinter der modernen Strömung par excellence: So treten sie optisch zurück, um umso mehr zu zeigen, sei es klassische Eleganz oder erstklassige Präzision. „Sichtbar“ machen sie in jedem Fall auch den eigenen und in diesem Falle zweifellos edlen Stil des Trägers.