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Kronsegler Relativity

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Sie sind keine Philosophen oder Schriftsteller, die Kronsegler Uhrenbauer. Und doch wollen sie ihre noblen Kreationen immer wieder mit speziellen Geschichten ausstatten – mit Geschichten, die das Leben schrieb und schreibt. In seiner Historie setzte der renommierte sächsische Hersteller schon einige Themen in der Gestaltung der qualitativ hochwertigen Zeitanzeiger um. Zuletzt war es die Relativitätstheorie Albert Einsteins, deren 100-jähriges Bestehen Kronsegler mit der Relativity auf ganz besondere Art und Weise ehrt.

Ein Physik-Genie und gedankenreiche Uhrmacher

Albert Einstein, 1879 in Ulm geboren und 76-jährig in Princeton (New Jersey) gestorben, gilt als einer der bedeutendsten Physiker unseres Planeten. Zurecht, denn seine Theorien und Entdeckungen in Bezug auf die Strukturen und Zusammenhänge von Materie, Raum und Zeit sowie das Wesen der Gravitation veränderten das physikalische Weltbild – vor allen Dingen die Relativitätstheorie, die Einsteins Hauptwerk darstellt.

@wikipedia – Urheber: Ferdinand Schmutzer
@wikipedia – Urheber: Ferdinand Schmutzer

Alles ist relativ

Am 11. Mai des Jahres 1916 veröffentlichte der Wundergeist seine Allgemeine Relativitätstheorie im bekannten Fachmagazin „Annalen der Physik“. Rund sechs Monate zuvor hatte er seine revolutionäre Idee erstmalig der Preußischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Die Theorie legt dar, wie Schwerkraft (Gravitation) entsteht, wenn sich Raum und Zeit krümmen. Einstein zufolge bewegen sich Masse und Licht nicht allein – also einzeln, separiert – durch die genannten, alles und jeden beeinflussenden Parameter, sondern verschmelzen zu einem Gefüge, das stets im Wandel begriffen ist.

In der Relativitätstheorie sind Raum- und Zeitangaben demnach keine universell gültigen Ordnungsstrukturen. Stattdessen hängt es von den individuellen Voraussetzungen (dem Ausgangspunkt und der Geschwindigkeit) ab, wie schnell oder langsam etwa eine Stunde vergeht. Ein Beispiel, das den Grundgedanken der Theorie gut auf den Punkt bringt: In einem Gegenstand, der sich sehr schnell bewegt, vergeht die Zeit langsamer als in einem Objekt, das still steht.

Im dauernden Fluss

Kronsegler steht niemals still, was die Fertigung neuer, raffinierter Uhren mit gedankenreichen Extras betrifft. Regelmäßig kreiert das Unternehmen, dessen Mitarbeiter aus der Uhrenregion Glashütte und Dresden stammen, herausragende Zeitanzeiger mit echtem Mehrwert.

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Ob einfache Dinge wie die ureigene menschliche Faszination für edle Steine und Metalle, komplexe Errungenschaften wie mathematische und astronomische Komplikationen oder historische Ereignisse wie die buchstäblich bewegende Entwicklung der Allgemeinen Relativitätstheorie: Die Uhrenfirma macht sich die verschiedensten Highlights des Weltalls und seiner Bewohner zunutze, um sie gekonnt stilvoll in zeitanzeigende Schmuckstücke zu integrieren und kontinuierlich begeisternde Innovationen zu erschaffen. Der neueste Coup heißt Relativity und spielt nicht nur namentlich auf die bis heute aufsehenerregende Theorie Einsteins an.

kronsegler-einstein-relativity-herren-automatikuhr-lederband-stahl-blau-43-mmDie Kronsegler Relativity im Porträt

Bei der Kronsegler Relativity handelt es sich um eine komplexe mechanische Uhr, die neben den klassischen Funktionen der Uhrzeit und des Datums auch die Energie des Kalibers sowie die relative Sonnenintensität anzeigt. Visueller und technischer Höhepunkt des Modells ist die 24-Stunden-Scheibe, die den Lauf der Sonne in einer 360-Grad-Skala darbietet. Eingelassen in ein mehrlagiges Zifferblatt, verfügt die Scheibe der Relativity über ein ausgespartes Element für Sonne und Mond, das seine Farbe von vollem Rot zur Mittagszeit allmählich hin zu tiefem Blau verändert, um im letztgenannten Ton Mitternacht zu symbolisieren.

Abgesehen davon, dass dieses markante Detail der Tag- und Nachtunterscheidung dient, trägt es auch dazu bei, den Datumsschaltpunkt um 0:00 Uhr richtig zu wählen. Apropos Datum: Die Datumsanzeige arbeitet in der unteren Zifferblattlage hinter einer Kreisöffnung. Darüber hinaus ist die eingebettete Anzeige der Gangreserve erwähnenswert. Sie befindet sich unter der obersten Zifferblattlage, offenbart die verbleibende Energie der Aufzugsfeder des Uhrwerks und rundet die plastische Zifferblattkonstruktion der Relativity wunderbar ab.

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Nach Vollaufzug beträgt die Gangreserve mehr als 40 Stunden ohne weitere Zufuhr von Bewegungsenergie. Das Uhrwerk des Modells ist ein flinkes 28.800 A/H (Alternances par heure – Halbschwingungen pro Sekunde) und auf insgesamt 26 Rubinen gelagert. Soweit der Aufbau und die mechanisch-technischen Details der spannenden Ausführung. Doch wie sieht es mit der Optik aus?

Optische Gestaltung

Die Uhr ist in klarem, schnörkellosem Design gehalten. Während das Zifferblatt mit arabischen Ziffern je nach Modell in mattem Silber, Blau oder Umbra daherkommt, sind die Sonnenscheiben – passend zum Gehäuse und auch zum Zifferblatt – weiß oder silbergrau gefärbt. Die elegant schlanken, in kontrastierender Farbe gestalteten und mit dünnen Superluminova-Spitzen versehenen Stabzeiger gewährleisten eine sehr gute Ablesbarkeit.

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Mit einem Durchmesser von 43 Millimetern, einer Dicke von zwölf Millimetern und dem gebürsteten Korpus einschließlich polierter Lünette zeigt sich die Relativity als äußerst markante Uhr. Ergänzende Höhepunkte sind das aus Saphir gefertigte Uhrenglas und der verschraubte Boden, dessen Glassichtfenster einen Blick auf das mechanische Uhrwerk gestattet. Der Zeitanzeiger existiert in fünf Farbvarianten. So ist das bei jeder Version als Basis fungierende Gehäuse aus 316L-Edelstahl silbern, gelb- oder roségolden. Das schicke Lederband in Schwarz, Braun oder Anthrazit zeigt sich dick gepolstert sowie fein genarbt strukturiert und mit einer Kontrastnaht verziert. Zudem ist es mit einem Kronsegler Wappenknopf und einer stabilen Faltschließe mit Sicherheitsdoppeldrücker versehen.

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Käufer erhalten die Armbanduhr in einer dunkelgrünen Exklusivbox, die neben dem Zeitanzeiger selbst, dem Zertifikat in Kartenform und dem Poliertuch auch ein 24-seitiges Booklet mit ausführlichen Beschreibungen zu Uhr und Albert Einstein beherbergt.

„Advanced LIGO“ bestätigt Einsteins Theorie

Im Februar 2016 ist es dem US-amerikanischen Observatorium LIGO erstmals gelungen, die von Albert Einstein schon ein Jahrhundert zuvor vermuteten Gravitationswellen nachzuweisen. Aus seiner Relativitätstheorie leitete das Genie ab, dass bewegte Körper das Raum-Zeit-Gefüge in Schwingung versetzen (müssen) wie ein zitterndes Gummituch. Des Weiteren nahm Einstein an, dass auch von den Gravitationswellen selbst Schwerkraft ausgeht. Nachdem sich die Auffassung, dass diese sagenumwobenen Wellen wohl wirklich existieren, schon nach dem Tod des Physikers Mitte der 1950er-Jahre verbreitete, aber angezweifelt wurde, wie man sie je messen soll, brachte schließlich das sogenannte Advanced-Ligo-Experiment die ersehnten Beweise.

Dabei konnten Detektoren mit hochpräzise ausgerichteten Laserstrahlen im Nordwesten und Südosten der USA eine Schockwelle jenes kosmischen Crashs verzeichnen, der sich vor 1,3 Milliarden Jahren im Weltraum ereignete, als zwei Schwarze Löcher in einer für den Menschen nicht vorstellbaren Intensität zusammenstießen. Besagte Schockwelle erreichte am 14. September 2015 die Erde und äußerte sich in Form eines vorübergehenden Zitterns von Raum und Zeit: Für einen ganz kurzen Moment, der weniger als eine halbe Sekunde dauerte, waren die Laserstrahlen in beiden Detektoren plötzlich nicht mehr gleich lang – die Erschütterungen aus dem All brachten die gesamte Erdkugel zum Schwingen und damit natürlich auch die Röhren der Versuchsanlage. Mit anderen Worten jagte der Todestanz der Schwarzen Löcher von anno dazumal Schwerkraftwellen quer durch das All.

Und überall dort, wo diese Wellen auftrafen und auftreffen, rüttel(te)n sie am Gefüge von Raum und Zeit. So wissen wir heute, dass Einsteins theoretische Gedanken der Realität entsprechen. Es existieren sowohl Gravitationswellen als auch Schwarze Löcher – Erkenntnisse, die Kosmologen vollkommen neue Möglichkeiten bezüglich der Erforschung des Weltraums eröffnen. Diese gewaltige Errungenschaft nahm Kronsegler zum Anlass, die Relativity zu kreieren und dem Lebenswerk Albert Einsteins zu widmen.

Ein absolutes Highlight – die Relativity von Kronsegler

So speziell die Relativity anmutet, repräsentiert sie doch die typische Kronsegler-Uhr – als Schmuckstück, das jene ausgefeilte Balance zwischen Funktion und Ästhetik widerspiegelt, die ausnahmslos jedes Modell aus dem sächsischen Hause auszeichnet. Unverwechselbar sollen sie sein, die Zeitanzeiger. Und zudem auch werthaltig, ohne preislich ins Unerschwingliche abzudriften. All diese Prämissen erfüllt die Kronsegler Kollektion zu Ehren Einsteins, die sowohl dem physikalischen Genie im Speziellen als auch dem Prototypen der perfekten modernen Markenuhr im Allgemeinen alle Ehre macht.