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Sturmanskie Tschick Uhren

« Turbulente Abenteuer und russische Sonderedition »

Ein Buch, ein Film und eine Uhr: Während man die ersten beiden noch relativ problemlos in Einklang bringen kann, stellt sich doch die Frage, wie der Zeitanzeiger in die Gleichung passt. Doch tatsächlich gibt es aus dem Hause Sturmanskie nun eine Sonderedition zu Fatih Akins Verfilmung des Jugendromans „Tschick“. Ein Griff nach den Sternen?

Von der Zeit zum Erforschen neuer Horizonte

Etwas schief hängt der Horizont in manchen Einstellungen, während die beiden jugendlichen Protagonisten im geklauten Lada durch den tiefdunklen Wald rasen. Die Schiefe ist themabedingt, stellt das Roadmovie doch das filmische Abbild der Hymne auf das Erwachsenwerden dar: Im Jahr 2010 veröffentlichte Schriftsteller und Maler Wolfgang Herrndorf seinen Abenteuer- und Jugendroman – der alle Altersklassen gleichermaßen in Begeisterung versetzte und noch immer versetzt. Denn daraus wurde ein deutscher Bestseller mit blendenden Verkaufszahlen in mehr als 36 Ländern. Das von Regisseur Fatih Akin in Szene gesetzte Kinohighlight ist seit September dabei, dem Titel „Tschick“ noch weitere Lorbeeren einzutragen. Ein faszinierender Erfolg, der eine eigene Sonderedition passender Uhren verdient und rechtfertigt? Ja – aber nicht nur das!

buch-tschick-von-wolfgang-herrndorfWorum geht es

Es geht um Freiheit, Freundschaft, das große Entdecken der Jugendzeit. Wer weder den Film noch das Buch kennt, erinnert sich vielleicht an die typische Roadmovie-Atmosphäre in den älteren Filmkunstwerken des türkisch stämmigen Hamburger Regisseurs von „Im Juli“ über „Auf der anderen Seite“ bis „Gegen die Wand“.

Und wer auch damit nicht viel anzufangen weiß, war wahrscheinlich dennoch einmal ein Heranwachsender. Es geht um eine Zeit, in der scheinbare Kleinigkeiten schon zu überwindende Grenzen darstellen, die teils anmuten wie eine Reise ins Weltall.

Die Handlung ist so einfach wie vielschichtig: Ein in materiellem Wohlstand aber emotionaler Armut aufwachsender Vierzehnjähriger namens Maik sieht sich verdammt, die Sommerferien in der Enge der elterlichen Villa am Pool zu verbringen. Ohne Eltern, denn diese sind mit Entziehungskur oder wahlweise einer Liebesaffäre beschäftigt. Freunde erweisen sich als rar gesät in der kalten Welt des Außenseiters. Da liegt es nahe, sich mit dem zweiten Außenseiter der Klasse zu verbünden und die Welt gemeinsam einfach neu zu erfinden.

Genau das beginnt Maik mit dem „Tschick“ genannten Spätaussiedler und Klassenkameraden. Der hochbegabte, aber zum Trinken neigende, Russlanddeutsche nimmt Maik – und den Leser oder Kinobesucher – mit auf eine Reise in die Walachai, wo es neben dem eigenen Großvater vor allem die Freiheit und das Abenteuer zu suchen gilt. Bei der wilden Fahrt durch ostdeutsche Wälder und irgendwann auch ein ganzes Maisfeld gerät der Anlass der Reise bald in den Hintergrund, das Ziel aber zunehmend in den Fokus: den Moment als Ewigkeit zu erleben. Eine wahrhaft zeitlose Geschichte entsteht, deren Charakter sich (neben dem über Generationen immer wiederkehrenden Thema) besonders deutlich in der Bildsprache des Filmes zeigt. Das Grün des Waldes oder eine endlose Müllhalde ist die ganze Welt; der Sommer ist ein ganzes Leben.

Mit einer Uhr die Himmelsrichtung bestimmen

Nur sieben Wochen blieben Akin zur Realisierung seiner Ideen. Die daher nötig werdende Spontanität schadete dem Werk jedoch ganz und gar nicht. Im Gegenteil, sie scheint im Kinofilm direkt in die berauschende Leichtigkeit (nicht zu verwechseln mit Einfachheit) dieser Lebensphase geflossen zu sein. Das Motiv der Zeit bildet in „Tschick“ also in jeder Hinsicht das große Thema.

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In den Zeitanzeigern der Sonderedition des russischen Herstellers Sturmanskie wird sie festgehalten als ein Stück Zeitgeschichte, als wirklich einzigartiges Modell und in Form einer erstklassigen mechanischen Armbanduhr. Das allgegenwärtige Thema Zeit legt die Entstehung einer solchen Kollektion nahe.

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Vor allem aber Filmzitate selbst gaben dem russischen Label den Anstoß zur Kreation von 200 handgefertigten Uhren, wie sie der Hauptdarsteller selbst am Arm trägt und stolz präsentiert mit den Worten: „Ein altes, russisches Modell, noch zum Aufziehen!“ In der Tat wurde in der streng limitierten Kollektion ein hochwertiges mechanisches Poljot 2609 Uhrwerk mit Handaufzug verbaut. Auf der Rückfront befindet sich das Filmlogo plus Gravur des Namens „Tschick“. Noch spektakulärer bleibt dennoch die Vorderseite mit ihrem schlichten wie edlen und herrlich nostalgischen Zifferblatt. „Du musst auffallen, Mann!“ verkündet Tschick im Kino und Sturmanskie nimmt ihn mit dem Design der Sonderedition beim Wort. Hier greift das Label das Zartgefühl Fatih Akins auf, mit dem dieser durch Zurückhaltung und dennoch starke Bildsprache absolut glaubhaft bleibt. Damit hebt er sich von der maßlosen Übertreibung gewöhnlicher Jugendfilme ab, ebenso wie es die Sturmanskie Tschick Uhren in Hinsicht auf andere Sonderkollektionen schaffen.

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Die per Superluminova beschichteten Zeiger und Indizes bringen intensive Leuchtkraft ins Dunkel. Ob Tschicks Modell im Film ebenso glänzen konnte? Ein edles Lederarmband – in schwarzem Kroko-Print und mit auffallend roten Nähten gesäumt – umfasst das Titaniumgehäuse der Uhren, das unter gewölbtem Mineralglas liegt. Stilecht erscheint das Firmenlogo in kyrillischen Buchstaben, ebenso wie im unteren Bereich die Aufschrift von der Fertigung in Russland.

Zeit des Werdens

sturmanskie-sonderedition-die-uhr-zum-kinohighlight-tschick-lederarmbandDas Firmenlogo ist so bekannt wie eindeutig: Der geflügelte rote Stern vollendet die durch und durch russische Note der Uhren. Wie nebenbei verweist das Emblem des zum russischen Unternehmen Volmax gehörigen Herstellers zudem auf seine große Geschichte. Denn es war keine geringere als eine Sturmanskie, die im April des Jahres 1961 – zusammen mit Jurij Gagarin – als erste im Weltall und anschließend wieder unbeschadet auf der Erde landete.

Passt der geschichtlich gegebene Bezug zum ersten Schritt ins All nicht vorzüglich zu einem Kinowerk über die Zeit des Werdens!

Sturm und Drang – aber warum Sturmanskie?

Wer bei dem Namen Sturmanskie zunächst an den wilden Sturm und Drang der Jugendzeit dachte, liegt damit in Bezug auf Tschick wahrscheinlich gar nicht so falsch. Tatsächlich geht aber hervor, dass es deutlich klarere Gründe gibt, warum gerade Sturmanskie und kein anderer Hersteller wie prädestiniert für diese Sonderedition war. Der Name selbst hat übrigens keinen Bezug zu literarischen Epochen, sondern bezeichnet den russischen Genitiv „des Steuermanns“.

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Mit dieser Bedeutung, den maskulinen Designs und der extrem robusten Verarbeitung sind die Modelle der Tschick Edition typisch russische Uhren, kreiert, als wollten sie den Film „am Puls der Zeit“ fortsetzen. Ein Blick auf eine Armbanduhr der Edition genügt, um die entrückten Gesichter der jungen „Steuermänner“ am Lenkrad des geklauten Autos vor das innere Auge zu rufen. Diese Zeitanzeiger vermögen also noch mehr als Auskunft über den aktuellen Stand von Stunde und Minute zu geben – sie versprechen einen Hauch der jugendlichen Überzeugung, die Welt genau heute aus den Angeln heben zu können.

„Du weißt schon, dass man mit einer Uhr die Himmelsrichtung bestimmen kann?“ fragt der junge Spätaussiedler Tschick im Film seinen deutschen Freund. Und ja, die Sturmanskie Modelle besitzen alle Details, die typisch russische Uhren auszeichnen – von der phänomenalen Widerstandsfähigkeit über die nostalgische und dennoch zeitlose Optik bis hin zu exzellenter Qualität.

sturmanskie-sonderedition-die-uhr-zum-kinohighlight-tschick-geschenkboxEine Sonderedition mit Wiedererkennungswert

Braucht es eine Armbanduhr zum Film? Diese Frage ähnelt der Standardpolemik: Braucht es einen Film zum Roman.

„Selbst die Bibel wurde verfilmt“ lautete Fatih Akins Antwort. Ein guter Film hält bekanntlich auch dem Vergleich mit der Buchvorlage stand und steht auch ohne diese.

Mit den Sturmanskie Tschick Uhren verhält es sich somit ein wenig wie mit gut gemachtem Kino. Denn selbst wer weder Film, noch Buch und nicht einmal den talentierten Regisseur kennt, erhält mit einem der stark limitierten Modelle dieser Edition eine dieser einfach überzeugenden russischen Uhren –  „noch zum Aufziehen“.