Wasserdichtigkeit bei Uhren

In der Regel ist auf der Uhr der zulässige Maximaldruck verzeichnet. Auf dem Gehäuseboden wird der Druck in atm angegeben, auf dem Ziffernblatt dagegen wird er in Metern ausgewiesen.

Die folgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, welchen Belastungen eine Uhr ausgesetzt werden kann. Hierbei handelt es sich nicht um Normen, vielmehr sind dies allgemeine Erfahrungswerte.

Spezifikation auf Gehäuseboden Bezeichnung Geringe Berührung mit Wasser
(Händewaschen, Regen)
Berührung mit Wasser
(abwaschen, Küchenarbeit, baden)
Wassersport
(schwimmen, Schnorcheln, duschen)
Gerätetauchen
(mit Pressluftflasche)
Tieftauchen
(mit Helium-Sauerstoff-Gemisch)
ohne Spezifikation nicht wasserdicht - - - - -
3 atm water resistant x - - - -
5 atm water resistant 50m x x - - -
10 atm water resistant 100m x x x - -
20 atm water resistant 200m x x x x -

Wasser und Uhrenmechanik vertragen sich nicht. Wasser im Räderwerk ist schlimmer als der sprichwörtliche Sand im Getriebe - Rost ist der Todfeind von feinen Rädchen, legt Triebe lahm und bringt jede Unruh aus derselbigen.

Dennoch ist es manchmal unvermeidlich (Regenschauer) oder gerade gewünscht (Taucheruhr), dass die Uhr in mehr oder wenig intensiven Kontakt mit Wasser kommt.

Jeder Uhrenbesitzer sollte - und hier sind ausnahmsweise auch die Anhänger der Quarz-Fraktion angesprochen - genau im Bilde sein, was er seiner Uhr im nassen Element zumuten kann. Durch adäquaten Umgang mit der Uhr sowie durch Beachtung einiger Grundregeln (> Praktische Hinweise) wird man vor unliebsamen Erfahrungen verschont bleiben.

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